FAXIT

Was in einer virtuellen Scheinwelt so schön und wundervoll begann,
hat die Realität nicht überdauert.

Für einen kurzen Moment in der Zeit haben wir geglaubt, die Liebe und
das Glück in die Wirklichkeit bringen zu können.
Nach unserem ersten Treffen war die Hoffnung sehr groß.
Aber es war nicht möglich.

Vielleicht die falsche Zeit, der falsche Ort, die falschen Worte und Gedanken.
Vielleicht lag es auch an der Entfernung, an den Umständen.
Vielleicht falsche Interpretationen oder Reaktionen.
Vielleicht lag es auch an uns selbst.
Wer kann das sagen? Wer weiß das schon?

Schade, sehr schade, denn die Gleichheiten und Gemeinsamkeiten waren wunderbar.
Es schien, als habe sich ein Gedankenband zwischen uns aufgetan.

Alle Träume, die wir hatten und es waren nicht wenige, haben sich in Luft aufgelöst.

Die Brücke, die sich zwischen uns auftat, ist zerbrochen.

Das Gerüst der Liebe ist zusammengefallen wie ein Kartenhaus,
das auf zu wackeligen Füßen steht.

Es gibt ein Lied von Peter Maffay, den wir so gerne gehört haben.

Es heißt "WARUM" und darin der Text:

Warum
zerbricht, was immer währen soll,
wir haben uns beide doch so sehr bemüht,
warum erscheint vieles nun so falsch,
obwohl wir uns lieben,
warum.
Sag nichts, ich weiß,
keinen trifft die Schuld,
der falsche Ort, vielleicht die falsche Zeit,
es ist schwer, so schwer,
Zeichen zu verstehn und eigne Fehler zu gestehn.
Irgendwann dann unterwegs,
ging Vertrauen verloren
ganz leise zweifelnd schlich dieAngst sich ein,
warum.
Sag nichts, ich weiß,
wenn die Brücke bricht,
ist es Zeit, sie wieder aufzubaun
wohin sie führt, liegt nur an dir und mir,
am Mut, aufeinander zuzugehn.
Denk daran, wie es damals war,
ohne Worte, nächtelang, derselbe Weg,
dasselbe Ziel

 

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